ATTiS – Wir kämpfen für Tiere!

Aktionsgemeinschaft der
Tierversuchsgegner
und Tierfreunde
in Schwaben e.V.

Hinweis für Samstag, 27.06.2026: Unser ATTiS-Büro ist an diesem Tag nur bis 12:30 Uhr besetzt.

Freilebende Katzen schützen

Hilf uns, freilebende Katzen im Raum Augsburg zu schützen. Viele dieser Tiere leben ohne festen Platz, ohne medizinische Versorgung und vermehren sich unkontrolliert.

Jede Spende ermöglicht dringend notwendige Kastrationen, reduziert weiteres Leid und sorgt dafür, dass weniger Katzen krank oder unversorgt aufwachsen müssen.

So unterstützen wir gemeinsam ein nachhaltiges und tierfreundliches Umfeld in unserer Region.

 

Aktuelles bei ATTiS

Bei ATTiS gibt es immer wieder Themen, bei denen schnelles Hinsehen und Mitmachen wichtig ist. Auf dieser Seite findest du aktuelle Hinweise, Petitionen, Termine, Aufrufe und Neuigkeiten aus unserer Tierschutzarbeit in Augsburg, Aichach und der Region.

Hier bündeln wir alles, was zeitnah wichtig ist: von Aktionen und Veranstaltungen über dringende Hilferufe bis zu Petitionen gegen Tierleid. So kannst du dich informieren, Beiträge teilen, unterschreiben oder unsere Arbeit direkt unterstützen.

Warum diese Seite wichtig ist

Tierschutz lebt davon, dass Menschen nicht wegsehen. Manche Themen sind nur für kurze Zeit aktuell. Eine Petition braucht Unterschriften, ein Aufruf braucht Reichweite, eine Veranstaltung braucht Menschen, die kommen, helfen oder weitererzählen.

Diese Seite hilft dir, aktuelle Anliegen schnell zu finden und dort aktiv zu werden, wo Unterstützung gerade gebraucht wird.

Was dich hier erwartet

Du findest hier aktuelle Beiträge rund um ATTiS und den Tierschutz: Petitionen, Veranstaltungen, Vereinsnachrichten, Danksagungen, Nachrufe und Hinweise auf Themen, die uns besonders beschäftigen.

Wenn du ATTiS unterstützen möchtest, ist diese Seite ein guter Einstieg. Oft hilft schon eine Unterschrift, ein geteilter Beitrag oder der Hinweis an Menschen, die sich ebenfalls für Tiere einsetzen möchten.

 

Geplantes Tierversuchsgesetz:
Tierschutz darf nicht geschwächt werden

Im Koalitionsvertrag ist ein eigenständiges Gesetz für wissenschaftliche Tierversuche vorgesehen. Tierschutzorganisationen sehen darin ein ernstes Risiko: Bisher sind zentrale Regelungen zu Tierversuchen im Tierschutzgesetz verankert. Werden sie daraus herausgelöst, könnten Schutzstandards für Versuchstiere geschwächt werden.

Kritisiert wird vor allem, dass Tiere in Laboren nicht aus dem allgemeinen Tierschutzrecht herausgenommen werden dürfen. Versuchstiere brauchen klare Schutzvorschriften, strenge Prüfung und eine konsequente Förderung tierversuchsfreier Forschung.

Ein Bündnis von Tierschutzorganisationen hat nach eigenen Angaben bereits eine Bundestagspetition gegen das geplante Gesetz eingereicht. Diese ist derzeit noch nicht zur öffentlichen Mitzeichnung freigegeben.

ATTiS unterstützt die Forderung:

Kein Sondergesetz, das den Schutz von Versuchstieren schwächt.
Keine Absenkung von Tierschutzstandards.
Mehr Förderung tierversuchsfreier Forschung.

Sobald die Petition öffentlich mitgezeichnet werden kann, informieren wir hier darüber.

Wer helfen möchte, kann diese Information teilen und Aufmerksamkeit schaffen. Versuchstiere dürfen nicht aus dem Tierschutz herausgelöst werden.


Weiterführende Informationen

Koalitionsvertrag 2025:
Eigenständiges Gesetz für wissenschaftliche Tierversuche

Deutscher Bundestag:
Tierschutz und Forschung: Wirksamer Schutz von Versuchstieren

Ärzte gegen Tierversuche:
Geplantes Tierversuchsgesetz bedroht Tierschutz

Deutscher Tierschutzbund:
Bundesregierung will Schutzmechanismen für Versuchstiere aushebeln

Kükentöten verboten?
Warum das Problem noch lange nicht gelöst ist

Seit Januar 2022 ist das routinemäßige Töten männlicher Küken in deutschen Brütereien verboten. Für den Tierschutz war das ein wichtiger Schritt. Doch gelöst ist das Problem damit nicht.

Denn hinter vielen Eiern steht weiterhin ein System, in dem männliche Küken aus Legehennenlinien kaum Platz haben. Sie legen keine Eier und setzen weniger Fleisch an als klassische Masthühner. Genau deshalb wurden sie früher direkt nach dem Schlüpfen getötet.

Heute gibt es vor allem zwei Wege: Bruderhahn-Aufzucht oder Geschlechtsbestimmung im Ei. Bei der Bruderhahn-Aufzucht werden männliche Küken aufgezogen und später geschlachtet. Bei der Geschlechtsbestimmung im Ei wird vor dem Schlüpfen erkannt, ob sich ein männlicher Embryo entwickelt. Diese Eier werden dann aussortiert und nicht weiter bebrütet.

Beides verhindert das Töten direkt nach dem Schlüpfen. Aber beides ist nicht automatisch eine echte Tierschutzlösung.

Besonders kritisch: Das deutsche Verbot gilt nur für Brütereien in Deutschland. Legehennen können im Ausland geschlüpft sein und später hier Eier legen. Auch Eier und Eiprodukte können importiert werden. Bei verarbeiteten Lebensmitteln wie Nudeln, Backwaren, Fertigprodukten, Mayonnaise oder Speisen in Gastronomie und Catering ist oft kaum erkennbar, woher die Eier stammen.

Auch der Hinweis „ohne Kükentöten“ ist nicht so eindeutig, wie er klingt. Er sagt meist nur, dass männliche Küken nicht direkt nach dem Schlüpfen getötet wurden. Er sagt aber nicht automatisch, wie die Tiere gehalten wurden, ob Bruderhähne aufgezogen wurden, wo sie lebten oder wie transparent die Lieferkette ist.

Langfristig wäre eine andere Zuchtlogik sinnvoller. Ein Beispiel sind Zweinutzungshühner. Dabei legen die weiblichen Tiere Eier, während die männlichen Tiere besser für die Fleischproduktion geeignet sind. Das ist noch kein Standard, zeigt aber: Das Problem liegt nicht nur beim einzelnen Ei, sondern im System dahinter.

ATTiS schreibt darüber, weil Tierschutz auch bedeutet, genauer hinzusehen. Ein Verbot kann ein wichtiger Fortschritt sein. Aber echte Veränderung braucht mehr: Transparenz, bessere Tierhaltung, verantwortliche Zucht und Verbraucher, die nicht nur dem billigsten Preis folgen.

Petition gegen geplante Hähnchenmastanlage
bei Gersthofen

In Gersthofen bei Augsburg sorgt eine geplante Hähnchenmastanlage für deutliche Kritik. Nach Angaben der Bürgerinitiative sollen dort 29.900 Tierplätze entstehen. Die Petition richtet sich an das Landratsamt Augsburg, die Stadt Gersthofen und das Bayerische Staatsministerium.

Kritisiert wird vor allem die Dimension der geplanten Anlage. Laut Petition würden etwa alle sieben Wochen 29.900 Küken in den Stall gebracht, gemästet, verladen und abtransportiert. Auf das Jahr gerechnet spricht die Bürgerinitiative von mehr als 170.000 Tieren.

Ein weiterer Punkt ist der Standort. Die Petition verweist auf die Nähe zum Böglebach, zu einem von der Stadt Gersthofen angelegten Biberbiotop, zu Wohnhäusern und zu einem Naturraum, der von vielen Menschen als Naherholungsgebiet genutzt wird. Die Bürgerinitiative fordert deshalb unter anderem eine vollständige artenschutzrechtliche Prüfung, Geruchs- und Lärmgutachten sowie eine Risikoabschätzung zu Bioaerosolen, Staub und Keimen.

ATTiS unterstützt den Aufruf, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Petition zu prüfen. Wer ein Zeichen gegen industrielle Massentierhaltung und für mehr Tierwohl setzen möchte, kann die Petition online unterschreiben und teilen.

Zur Petition:
Stoppt die Massentierhaltung – schützt 29.900 Leben pro Durchlauf

Für einen Taubenschlag
am Augsburger Hauptbahnhof

Seit Dezember 2025 läuft die Petition für einen Taubenschlag am Augsburger Hauptbahnhof. Ziel ist ein tierschutzgerechtes Stadttauben-Management, das den Tieren hilft und zugleich die Situation vor Ort verbessert.

Die Tauben am Hauptbahnhof leben derzeit unter sehr schwierigen Bedingungen. Ein betreuter Taubenschlag kann ihnen einen geschützten Ort bieten, an dem sie versorgt werden und zur Ruhe kommen. Gleichzeitig ermöglicht ein solches Konzept eine bessere Kontrolle der Population, etwa durch den Austausch von Eiern gegen Attrappen.

Bereits mehr als 1.700 Unterschriften wurden gesammelt. Damit die Petition mehr Gewicht bekommt, werden jedoch mindestens 2.400 Unterschriften benötigt.

ATTiS bittet deshalb um Unterstützung: Bitte unterschreibt die Petition und teilt sie mit Menschen, denen ein verantwortungsvoller Umgang mit Stadttauben wichtig ist. Jede Unterschrift hilft, dem Ziel eines Taubenschlags am Augsburger Hauptbahnhof näherzukommen.

Zur Petition:
Einrichtung eines Taubenschlags am Hauptbahnhof Augsburg – Online-Petition

ATTiS bei der Freiwilligenmesse Augsburg 2026

Am 18. April 2026 findet in der Stadtbücherei Augsburg die Freiwilligenmesse „Augsburg engagiert“ statt. Die Veranstaltung bringt Vereine, Initiativen und Bürger zusammen, die sich für Ehrenamt und freiwilliges Engagement in Augsburg interessieren.

Was ist die Freiwilligenmesse Augsburg?

Die Freiwilligenmesse „Augsburg engagiert“ bringt Vereine, Initiativen und Bürger zusammen, die sich für ehrenamtliches Engagement in Augsburg interessieren. Organisationen stellen ihre Arbeit vor und zeigen, wie Menschen sich aktiv einbringen können – etwa im sozialen Bereich, im Umwelt- und Naturschutz oder im Tierschutz.

Auch ATTiS e.V. – Aktionsgemeinschaft der Tierversuchsgegner und Tierfreunde in Schwaben ist bei der Messe vertreten und informiert über Möglichkeiten, den Verein und seine Tierschutzarbeit zu unterstützen.

Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Katzenhilfe. ATTiS kümmert sich um Fund- und Abgabekatzen, organisiert tierärztliche Versorgung, vermittelt Tiere in neue Zuhause und setzt sich für nachhaltige Lösungen im Katzenschutz ein.

Die Freiwilligenmesse bietet eine gute Gelegenheit, mit interessierten Menschen ins Gespräch zu kommen. Viele Besucher möchten sich engagieren, wissen aber noch nicht genau, wo und wie sie helfen können. Genau hier setzt die Veranstaltung an: Vereine stellen ihre Arbeit vor und zeigen konkrete Möglichkeiten auf, sich einzubringen.

Wer sich für Tierschutz interessiert, kann sich am Stand von ATTiS über verschiedene Formen der Unterstützung informieren – etwa ehrenamtliche Mitarbeit, Pflegestellen, Fördermitgliedschaften oder Spenden.

Die Messe wird von der Stadt Augsburg organisiert und findet im laufenden Betrieb der Stadtbücherei statt. Dadurch entsteht ein offener Rahmen, der Begegnungen und Austausch erleichtert.

ATTiS freut sich auf viele Gespräche und darauf, neue Menschen kennenzulernen, die sich für Tiere einsetzen möchten.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen – Kastrationsaktionen im Dezember

Der Jahreswechsel liegt hinter uns, unsere Arbeit geht weiter – konsequent und mit dem Ziel, Tierleid nachhaltig zu verhindern.

Im Dezember 2025 konnten wir dank eurer Unterstützung mehrere größere Kastrationsaktionen durchführen. Insgesamt 79 freilebende Katzen wurden von uns gesichert, tierärztlich versorgt, kastriert und anschließend – sobald es ihr Zustand erlaubte – wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückgebracht.

Dort stehen ihnen feste Futterstellen und geschützte Rückzugsorte zur Verfügung. Für viele dieser Tiere bedeutet die Kastration weniger Stress, weniger Krankheiten und vor allem: keine weitere unkontrollierte Vermehrung.

Diese Arbeit ist unscheinbar, aber wirkungsvoll. Jede Kastration verhindert langfristig neues Leid und verbessert die Lebensbedingungen vieler weiterer Katzen in unserer Region.

Das Video zeigt einen Moment, der für uns jedes Mal besonders wichtig ist: das Zurückbringen der Katzen nach erfolgreicher Behandlung.


Eure Unterstützung wirkt – auch 2026

Kastrationsarbeit ist keine einmalige Aktion, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Sie erfordert Planung, Erfahrung und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

Wenn du unsere Arbeit unterstützt, hilfst du dabei,

  • weiteres Tierleid zu verhindern

  • freilebende Katzen langfristig zu schützen

  • nachhaltigen Tierschutz in unserer Region zu ermöglichen

Danke an alle, die uns mit Spenden, Vertrauen und Engagement begleiten.

Nur gemeinsam können wir diese Arbeit fortsetzen.

Zum Jahreswechsel

Wenn Verantwortung weitergeht

Der Übergang in ein neues Jahr ist für viele Menschen ein Moment der Ruhe und der Rückschau.
Im Tierschutz verändert sich in diesen Tagen wenig: Tiere brauchen weiterhin Schutz, Versorgung und Aufmerksamkeit – verlässlich, ruhig und unabhängig vom Kalender.

Auch über den Jahreswechsel hinaus bleibt diese Verantwortung bestehen. Sie zeigt sich im Alltag, in Gemeinschaft und im stillen Zusammenhalt – getragen von Menschen, die bleiben, und von Tieren, die auf diese Verlässlichkeit angewiesen sind.

Ein stiller Dank

Wir danken allen Mitgliedern, Unterstützerinnen und Unterstützern für das Vertrauen und die Begleitung im vergangenen Jahr und wünschen einen guten, behutsamen Start in das neue Jahr.

ATTiS auf dem Weihnachtsmarkt
„’s Weihnachtsplätzle“ in Augsburg

Wann machen die denn endlich auf?

Auch im Jahr 2025 ist ATTiS wieder mit einer eigenen Bude auf dem Weihnachtsmarkt der gemeinnützigen Organisationen vertreten – mitten in der Augsburger Innenstadt.

Beim „’s Weihnachtsplätzle“ findest Du uns an Stand Nr. 5, direkt vor dem Café Dichtl in der Maximilianstraße. Dort erwarten Dich kleine, aber feine Weihnachtsgeschenke, liebevolle Aufmerksamkeiten und die ein oder andere Überraschung. Alles mit dem Ziel, unsere Tierschutzarbeit sichtbar zu machen und direkt zu unterstützen.

Informieren, unterstützen, helfen

An unserem Stand kannst Du:

  • mehr über die Arbeit von ATTiS erfahren

  • Mitglied werden oder uns einfach mit einer Spende unterstützen

  • auf Wunsch eine Spendenbescheinigung erhalten

Jede Unterstützung kommt 1:1 unseren Fellnasen zugute – transparent, direkt und ohne Umwege.

Termine & Öffnungszeiten

📍 Weihnachtsmarkt der gemeinnützigen Organisationen „’s Weihnachtsplätzle“
📌 Stand Nr. 5 – vor dem Café Dichtl, Maximilianstraße, Augsburg

🗓 Donnerstag, 18.12.2025
🕙 10:00 – 20:00 Uhr

🗓 Freitag, 19.12.2025
🕙 10:00 – 21:30 Uhr

Wir freuen uns auf gute Gespräche, bekannte Gesichter und alle, die ATTiS neu kennenlernen möchten. Komm vorbei, sag Hallo und unterstütze den Tierschutz direkt vor Ort.

ATTiS-Adventsfeier 2025

Die Adventsfeier von ATTiS fand am 7. Dezember 2025 in der Vereinsgaststätte des FC Haunstetten statt und war auch in diesem Jahr sehr gut besucht. Viele Mitglieder, Freunde und Unterstützer nutzten den Nachmittag, um miteinander ins Gespräch zu kommen und den Verein besser kennenzulernen. Die Atmosphäre war herzlich und lebendig – genau so, wie man sich einen vorweihnachtlichen Nachmittag wünscht.

Wie immer gehörten Kuchen, Plätzchen, Marmeladen, ein kleiner Basar und die Tombola dazu. Die angebotenen Leckereien und Aktionen wurden den ganzen Nachmittag über gut angenommen, und viele Besucher unterstützten den Verkauf. Die Einnahmen fließen direkt in die Versorgung der Tiere und in aktuelle Tierschutzmaßnahmen.

Eine kurze Präsentation gab Einblick in das vergangene Jahr und zeigte, wie vielfältig und anspruchsvoll die tägliche Arbeit von ATTiS ist. Gleichzeitig wurde noch einmal deutlich, wie wichtig die Unterstützung durch Mitglieder, Spender und ehrenamtliche Helfer bleibt. Versorgungskosten, Kastrationen und tierärztliche Behandlungen stellen den Verein jedes Jahr vor große finanzielle Herausforderungen.

Der Vorstand dankt allen Besuchern und allen, die mitgeholfen oder etwas beigetragen haben. Die Adventsfeier hat gezeigt, dass viele Menschen in Augsburg und Aichach hinter unserer Arbeit stehen. Jede Mitgliedschaft und jede Form der Unterstützung hilft uns dabei, auch weiterhin für die Tiere da zu sein.