ATTiS – Wir kämpfen für Tiere!

Aktionsgemeinschaft der
Tierversuchsgegner
und Tierfreunde
in Schwaben e.V.

Aktuelles bei ATTiS

Bei ATTiS gibt es immer wieder Themen, bei denen schnelles Hinsehen und Mitmachen wichtig ist. Auf dieser Seite findest du aktuelle Hinweise, Petitionen, Termine, Aufrufe und Neuigkeiten aus unserer Tierschutzarbeit in Augsburg, Aichach und der Region.

Hier bündeln wir alles, was zeitnah wichtig ist: von Aktionen und Veranstaltungen über dringende Hilferufe bis zu Petitionen gegen Tierleid. So kannst du dich informieren, Beiträge teilen, unterschreiben oder unsere Arbeit direkt unterstützen.

Warum diese Seite wichtig ist

Tierschutz lebt davon, dass Menschen nicht wegsehen. Manche Themen sind nur für kurze Zeit aktuell. Eine Petition braucht Unterschriften, ein Aufruf braucht Reichweite, eine Veranstaltung braucht Menschen, die kommen, helfen oder weitererzählen.

Diese Seite hilft dir, aktuelle Anliegen schnell zu finden und dort aktiv zu werden, wo Unterstützung gerade gebraucht wird.

Was dich hier erwartet

Du findest hier aktuelle Beiträge rund um ATTiS und den Tierschutz: Petitionen, Veranstaltungen, Vereinsnachrichten, Danksagungen, Nachrufe und Hinweise auf Themen, die uns besonders beschäftigen.

Wenn du ATTiS unterstützen möchtest, ist diese Seite ein guter Einstieg. Oft hilft schon eine Unterschrift, ein geteilter Beitrag oder der Hinweis an Menschen, die sich ebenfalls für Tiere einsetzen möchten.

 

RastiGate: Damit bei Fangaktionen die richtige Katze in die Falle geht

RastiGate 3.0 Lebendfallen mit RFID-Technik für Katzen

ATTiS möchte chipgesteuerte Lebendfallen anschaffen, um unnötige Fehlfänge bei der Katzenhilfe zu vermeiden. Dafür brauchen wir Unterstützung.

Bei Fangaktionen kann genau das passieren, was eigentlich vermieden werden soll: Eine Katze geht in die Falle – aber es ist nicht die Katze, die wir sichern müssen.

Für das Tier bedeutet ein unnötiger Fang vermeidbaren Stress. Für unsere ehrenamtlichen Helfer kostet er Zeit und zusätzlichen Aufwand. Und das Tier, um das es bei der Fangaktion eigentlich geht, bleibt möglicherweise weiter draußen.

Genau hier setzt RastiGate an.

ATTiS möchte mehrere dieser speziellen Lebendfallen für die praktische Katzenhilfe anschaffen. Mit ihnen können Fang- und Kastrationsaktionen gezielter gesteuert und unnötige Fehlfänge reduziert werden.


Was ist RastiGate?

RastiGate 3.0 kombiniert eine Lebendfalle mit einem RFID-System, das den Mikrochip einer Katze erkennen kann.

Je nach Fangaktion kann vorher festgelegt werden, bei welchen Chipinformationen die Falle auslösen soll und bei welchen nicht. So können beispielsweise bekannte gechippte Tiere von einer Sicherung ausgeschlossen oder ungechippte Tiere gezielter erfasst werden.

Ist die Chipnummer einer bestimmten gesuchten Katze bekannt, kann das System auch gezielt auf dieses Tier eingestellt werden.

Der entscheidende Vorteil für unsere Arbeit: Wir bekommen eine zusätzliche Möglichkeit, Fangaktionen gezielter zu steuern.


Warum das bei Fang- und Kastrationsaktionen hilft

Bevor eine freilebende Katze tierärztlich untersucht, behandelt oder kastriert werden kann, muss sie zunächst sicher eingefangen werden.

Gerade an Futterstellen halten sich jedoch häufig mehrere Tiere auf. Bei einer herkömmlichen Lebendfalle entscheidet letztlich, welche Katze zuerst hineingeht.

Mit RastiGate können vorher bekannte Informationen über die Tiere in die Fangaktion einbezogen werden. Dadurch lassen sich Tiere, die aktuell nicht gesichert werden sollen, je nach Situation von einer Auslösung ausschließen.

Das kann unnötige Fehlfänge vermeiden und unseren Helfern dabei helfen, gezielter zu arbeiten.


Weniger unnötige Fänge bedeutet weniger unnötigen Stress

Jede Sicherung ist für eine freilebende Katze eine ungewohnte Situation.

Deshalb möchten wir vermeiden, Tiere einzufangen, bei denen das im Rahmen der jeweiligen Fangaktion gar nicht notwendig ist.

Genau darin sehen wir den Nutzen von RastiGate: Nicht die Technik an sich ist für uns entscheidend, sondern die Möglichkeit, Tiere gezielter zu sichern und vermeidbare Fehlfänge zu reduzieren.


Dafür sammelt ATTiS

ATTiS besitzt derzeit noch keine eigenen RastiGate-Fallen.

Wir möchten mehrere Systeme anschaffen und brauchen dafür Unterstützung.

Mit Deiner Spende hilfst Du uns dabei, unsere Fang- und Kastrationsaktionen künftig gezielter durchzuführen.

Auch kleinere Beträge helfen uns dabei, diesem Ziel näherzukommen.

So kannst Du das Projekt RastiGate unterstützen

Bitte gib bei Deiner Spende als Verwendungszweck „RastiGate“ an.

PayPal:
attis-tierschutz@gmx.de

Spendenkonto:
ATTiS e. V.
IBAN: DE41 7205 0000 0000 0333 99
BIC: AUGSDE77XXX
Stadtsparkasse Augsburg


Hilf uns, gezielter zu helfen

Fang- und Kastrationsaktionen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit für freilebende Katzen.

Mit RastiGate möchten wir diese Arbeit sinnvoll ergänzen und technische Möglichkeiten dort einsetzen, wo sie unseren Helfern und den Tieren einen konkreten Nutzen bringen.

Damit bei einer Fangaktion möglichst nicht irgendeine Katze in der Falle sitzt – sondern gezielt das Tier, das wir sichern müssen.

Danke an alle, die unser Projekt RastiGate mit einer Spende unterstützen oder unseren Aufruf weitergeben.

Stoppt Tierversuche bei der Bundeswehr:
ATTiS unterstützt Petition

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche hat eine Petition gegen Tierversuche bei der Bundeswehr gestartet. Hintergrund sind Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen. Daraus geht hervor, dass die Bundeswehr bis 2029 mit einer Zunahme entsprechender Forschungsvorhaben rechnet. Zugleich bleiben zentrale Informationen zu Zweck und Schweregrad der Versuche unter Verschluss.

Für ATTiS ist klar: Tiere dürfen nicht zur stillen Begleiterscheinung militärischer Forschung werden. Jedes Tier ist ein fühlendes Lebewesen. Tierversuche bedeuten Belastung, Angst, Schmerzen oder den Tod. Gerade deshalb braucht es Transparenz, Kontrolle und den konsequenten Vorrang tierversuchsfreier Methoden.

Nach Angaben von Ärzte gegen Tierversuche wurden zwischen 2020 und 2024 mindestens 2.024 Tiere für Versuchszwecke oder wissenschaftliche Zwecke im Bereich der Bundeswehr eingesetzt. Genannt werden unter anderem Ratten, Hunde, Mäuse, Schafe, Wölfe und Meerschweinchen.

Besonders problematisch ist die fehlende öffentliche Nachvollziehbarkeit. Die Bundesregierung verweist bei mehreren Fragen auf eine Einstufung als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“. Damit bleiben wichtige Angaben für die Öffentlichkeit nicht einsehbar.

Das Tierschutzgesetz verbietet Tierversuche zur Entwicklung oder Erprobung von Waffen, Munition und dazugehörigem Gerät. Gleichzeitig sind Tierversuche im militärischen Umfeld weiterhin möglich, etwa im Bereich wehrmedizinischer Forschung oder Ausbildung. Genau hier setzt die Kritik an.

ATTiS unterstützt die Forderung, Tierversuche bei der Bundeswehr zu beenden und konsequent auf tierversuchsfreie Methoden umzusteigen. Dazu gehören unter anderem Simulationen, menschliche Zellmodelle, Organoide, Organ-on-Chip-Systeme und computergestützte Verfahren.

Ärzte gegen Tierversuche fordert mit der Petition unter anderem:

  • mehr Transparenz über Tierversuche bei der Bundeswehr
  • tierversuchsfreie Übungsmodelle für chirurgische Trainings
  • den vollständigen Umstieg auf humanbasierte Forschungs- und Ausbildungsmethoden

Wer helfen möchte, kann die Petition online unterschreiben und den Aufruf teilen. Jede Unterschrift hilft, das Thema sichtbarer zu machen und die Forderung nach tierversuchsfreien Methoden zu stärken.


Weitere Informationen und Petition

Ärzte gegen Tierversuche: „Stoppt Tierversuche bei der Bundeswehr!“

Geplantes Tierversuchsgesetz:
Tierschutz darf nicht geschwächt werden

Im Koalitionsvertrag ist ein eigenständiges Gesetz für wissenschaftliche Tierversuche vorgesehen. Tierschutzorganisationen sehen darin ein ernstes Risiko: Bisher sind zentrale Regelungen zu Tierversuchen im Tierschutzgesetz verankert. Werden sie daraus herausgelöst, könnten Schutzstandards für Versuchstiere geschwächt werden.

Kritisiert wird vor allem, dass Tiere in Laboren nicht aus dem allgemeinen Tierschutzrecht herausgenommen werden dürfen. Versuchstiere brauchen klare Schutzvorschriften, strenge Prüfung und eine konsequente Förderung tierversuchsfreier Forschung.

Ein Bündnis von Tierschutzorganisationen hat nach eigenen Angaben bereits eine Bundestagspetition gegen das geplante Gesetz eingereicht. Diese ist derzeit noch nicht zur öffentlichen Mitzeichnung freigegeben.

ATTiS unterstützt die Forderung:

Kein Sondergesetz, das den Schutz von Versuchstieren schwächt.
Keine Absenkung von Tierschutzstandards.
Mehr Förderung tierversuchsfreier Forschung.

Sobald die Petition öffentlich mitgezeichnet werden kann, informieren wir hier darüber.

Wer helfen möchte, kann diese Information teilen und Aufmerksamkeit schaffen. Versuchstiere dürfen nicht aus dem Tierschutz herausgelöst werden.


Weiterführende Informationen

Koalitionsvertrag 2025:
Eigenständiges Gesetz für wissenschaftliche Tierversuche

Deutscher Bundestag:
Tierschutz und Forschung: Wirksamer Schutz von Versuchstieren

Ärzte gegen Tierversuche:
Geplantes Tierversuchsgesetz bedroht Tierschutz

Deutscher Tierschutzbund:
Bundesregierung will Schutzmechanismen für Versuchstiere aushebeln

Kükentöten verboten?
Warum das Problem noch lange nicht gelöst ist

Seit Januar 2022 ist das routinemäßige Töten männlicher Küken in deutschen Brütereien verboten. Für den Tierschutz war das ein wichtiger Schritt. Doch gelöst ist das Problem damit nicht.

Denn hinter vielen Eiern steht weiterhin ein System, in dem männliche Küken aus Legehennenlinien kaum Platz haben. Sie legen keine Eier und setzen weniger Fleisch an als klassische Masthühner. Genau deshalb wurden sie früher direkt nach dem Schlüpfen getötet.

Heute gibt es vor allem zwei Wege: Bruderhahn-Aufzucht oder Geschlechtsbestimmung im Ei. Bei der Bruderhahn-Aufzucht werden männliche Küken aufgezogen und später geschlachtet. Bei der Geschlechtsbestimmung im Ei wird vor dem Schlüpfen erkannt, ob sich ein männlicher Embryo entwickelt. Diese Eier werden dann aussortiert und nicht weiter bebrütet.

Beides verhindert das Töten direkt nach dem Schlüpfen. Aber beides ist nicht automatisch eine echte Tierschutzlösung.

Besonders kritisch: Das deutsche Verbot gilt nur für Brütereien in Deutschland. Legehennen können im Ausland geschlüpft sein und später hier Eier legen. Auch Eier und Eiprodukte können importiert werden. Bei verarbeiteten Lebensmitteln wie Nudeln, Backwaren, Fertigprodukten, Mayonnaise oder Speisen in Gastronomie und Catering ist oft kaum erkennbar, woher die Eier stammen.

Auch der Hinweis „ohne Kükentöten“ ist nicht so eindeutig, wie er klingt. Er sagt meist nur, dass männliche Küken nicht direkt nach dem Schlüpfen getötet wurden. Er sagt aber nicht automatisch, wie die Tiere gehalten wurden, ob Bruderhähne aufgezogen wurden, wo sie lebten oder wie transparent die Lieferkette ist.

Langfristig wäre eine andere Zuchtlogik sinnvoller. Ein Beispiel sind Zweinutzungshühner. Dabei legen die weiblichen Tiere Eier, während die männlichen Tiere besser für die Fleischproduktion geeignet sind. Das ist noch kein Standard, zeigt aber: Das Problem liegt nicht nur beim einzelnen Ei, sondern im System dahinter.

ATTiS schreibt darüber, weil Tierschutz auch bedeutet, genauer hinzusehen. Ein Verbot kann ein wichtiger Fortschritt sein. Aber echte Veränderung braucht mehr: Transparenz, bessere Tierhaltung, verantwortliche Zucht und Verbraucher, die nicht nur dem billigsten Preis folgen.

Petition gegen geplante Hähnchenmastanlage
bei Gersthofen

In Gersthofen bei Augsburg sorgt eine geplante Hähnchenmastanlage für deutliche Kritik. Nach Angaben der Bürgerinitiative sollen dort 29.900 Tierplätze entstehen. Die Petition richtet sich an das Landratsamt Augsburg, die Stadt Gersthofen und das Bayerische Staatsministerium.

Kritisiert wird vor allem die Dimension der geplanten Anlage. Laut Petition würden etwa alle sieben Wochen 29.900 Küken in den Stall gebracht, gemästet, verladen und abtransportiert. Auf das Jahr gerechnet spricht die Bürgerinitiative von mehr als 170.000 Tieren.

Ein weiterer Punkt ist der Standort. Die Petition verweist auf die Nähe zum Böglebach, zu einem von der Stadt Gersthofen angelegten Biberbiotop, zu Wohnhäusern und zu einem Naturraum, der von vielen Menschen als Naherholungsgebiet genutzt wird. Die Bürgerinitiative fordert deshalb unter anderem eine vollständige artenschutzrechtliche Prüfung, Geruchs- und Lärmgutachten sowie eine Risikoabschätzung zu Bioaerosolen, Staub und Keimen.

ATTiS unterstützt den Aufruf, sich mit dem Thema zu beschäftigen und die Petition zu prüfen. Wer ein Zeichen gegen industrielle Massentierhaltung und für mehr Tierwohl setzen möchte, kann die Petition online unterschreiben und teilen.

Zur Petition:
Stoppt die Massentierhaltung – schützt 29.900 Leben pro Durchlauf

Für einen Taubenschlag
am Augsburger Hauptbahnhof

Seit Dezember 2025 läuft die Petition für einen Taubenschlag am Augsburger Hauptbahnhof. Ziel ist ein tierschutzgerechtes Stadttauben-Management, das den Tieren hilft und zugleich die Situation vor Ort verbessert.

Die Tauben am Hauptbahnhof leben derzeit unter sehr schwierigen Bedingungen. Ein betreuter Taubenschlag kann ihnen einen geschützten Ort bieten, an dem sie versorgt werden und zur Ruhe kommen. Gleichzeitig ermöglicht ein solches Konzept eine bessere Kontrolle der Population, etwa durch den Austausch von Eiern gegen Attrappen.

Bereits mehr als 1.700 Unterschriften wurden gesammelt. Damit die Petition mehr Gewicht bekommt, werden jedoch mindestens 2.400 Unterschriften benötigt.

ATTiS bittet deshalb um Unterstützung: Bitte unterschreibt die Petition und teilt sie mit Menschen, denen ein verantwortungsvoller Umgang mit Stadttauben wichtig ist. Jede Unterschrift hilft, dem Ziel eines Taubenschlags am Augsburger Hauptbahnhof näherzukommen.

Zur Petition:
Einrichtung eines Taubenschlags am Hauptbahnhof Augsburg – Online-Petition