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Vegane Pfannen-Fladen mit Aprikosen, Zucchini und Kräuter-Bohnencreme

Sommerliche vegane Pfannen-Fladen mit Aprikosen, Zucchini, Kräuter-Bohnencreme und gerösteten Kernen

Manche Sommergerichte dürfen ruhig ein bisschen überraschen. Diese Pfannen-Fladen verbinden cremige Bohnen, gebratene Zucchini, frische Kräuter und süß-säuerliche Aprikosen zu einem Gericht, das unkompliziert ist und trotzdem besonders schmeckt.

Die Aprikosen werden nur kurz in der Pfanne erwärmt. Dadurch bekommen sie mehr Aroma, bleiben aber saftig. Zusammen mit der herzhaften Bohnencreme entsteht ein schöner Kontrast: frisch, cremig, leicht süßlich und würzig zugleich.

Das Rezept passt gut, wenn es schnell gehen soll, aber nicht nach Standardküche schmecken darf. Es funktioniert als sommerliches Abendessen, als leichtes Familiengericht oder als farbiger Teller für Gäste.


🕒 Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten | 👥 4 Personen


Zutaten

Für die Kräuter-Bohnencreme

  • 2 Dosen weiße Bohnen, je ca. 240 g Abtropfgewicht
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenabrieb, unbehandelt
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Wasser, nach Bedarf etwas mehr
  • 1 kleine Handvoll Petersilie
  • 1 kleine Handvoll Basilikum
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Für den Belag

  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 6 reife, aber feste Aprikosen
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • optional: 1 kleine Prise Chiliflocken

Außerdem

  • 4 große Fladenbrote, Pitabrote oder Wraps
  • 2 EL Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne
  • frische Kräuter zum Servieren
  • optional: etwas Rucola oder Babyspinat

Zubereitung

1. Bohnencreme vorbereiten

Die weißen Bohnen in ein Sieb geben, gründlich abspülen und abtropfen lassen.

Bohnen, Olivenöl, Zitronensaft, Zitronenabrieb, Knoblauch, Wasser, Petersilie und Basilikum in einen hohen Becher geben und cremig pürieren. Alternativ können die Bohnen mit einer Gabel sehr fein zerdrückt werden. Dann die Kräuter fein hacken und unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme soll weich und streichfähig sein. Falls sie zu fest ist, noch etwas Wasser oder Olivenöl einrühren.

2. Zucchini anbraten

Die Zucchini waschen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

In einer großen Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Die Zucchini darin bei mittlerer bis hoher Hitze 5 bis 7 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann aus der Pfanne nehmen.

3. Aprikosen kurz karamellisieren

Die Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in Spalten schneiden.

Die rote Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.

Noch 1 EL Olivenöl in die Pfanne geben. Zwiebelstreifen 2 Minuten anschwitzen. Aprikosenspalten dazugeben und 2 bis 3 Minuten mitbraten. Ahornsirup und Zitronensaft einrühren. Die Aprikosen sollen warm und leicht glänzend sein, aber nicht zerfallen.

Optional mit einer kleinen Prise Chiliflocken würzen.

4. Kerne rösten

Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl kurz anrösten, bis sie duften. Dabei regelmäßig schwenken, damit sie nicht dunkel werden.

5. Fladen erwärmen und belegen

Die Fladenbrote kurz in einer trockenen Pfanne, im Backofen oder Toaster erwärmen.

Jeden Fladen großzügig mit Kräuter-Bohnencreme bestreichen. Zucchini, Aprikosen und rote Zwiebeln darauf verteilen. Nach Wunsch etwas Rucola oder Babyspinat ergänzen.

Mit gerösteten Kernen und frischen Kräutern bestreuen. Sofort servieren.


Tipps und Varianten

Milder für Kinder

Die Chiliflocken einfach weglassen. Wer möchte, kann die roten Zwiebeln etwas länger anbraten, dann schmecken sie milder und süßlicher.

Würziger für Erwachsene

Etwas mehr Zitronenabrieb, Chiliflocken oder ein paar Tropfen gutes Olivenöl direkt vor dem Servieren machen das Gericht intensiver. Auch grob gemahlener Pfeffer passt sehr gut.

Alternative zu Aprikosen

Wenn keine guten Aprikosen verfügbar sind, funktionieren auch Nektarinen, Pfirsiche oder feste Pflaumen. Wichtig ist, dass das Obst reif, aber nicht zu weich ist.

Ohne Pürierstab

Die Bohnen lassen sich auch mit einer Gabel zerdrücken. Die Creme wird dann rustikaler, schmeckt aber genauso gut. In diesem Fall Kräuter und Knoblauch besonders fein hacken.

Sättigender machen

Wer das Gericht etwas kräftiger möchte, kann zusätzlich gekochten Bulgur, Couscous oder Hirse auf die Bohnencreme geben. Dann wird aus dem Fladen ein noch sättigenderes Sommergericht.


Vorbereitung und Aufbewahrung

Die Bohnencreme kann sehr gut vorbereitet werden. Im Kühlschrank hält sie sich in einem geschlossenen Behälter etwa 2 Tage. Vor dem Servieren einmal umrühren und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Zitronensaft cremiger machen.

Die Zucchini kann ebenfalls vorgebraten werden. Sie schmeckt kalt oder lauwarm. Die Aprikosen sollten möglichst frisch zubereitet werden, weil sie warm und leicht karamellisiert am besten wirken.

Fertig belegte Fladen eignen sich nicht gut zum langen Aufbewahren, weil sie weich werden. Besser ist es, Creme, Gemüse und Fladen getrennt aufzubewahren und erst kurz vor dem Essen zusammenzusetzen.

Zum Aufwärmen die Zucchini und Aprikosen vorsichtig in der Pfanne erwärmen. Die Fladen separat kurz toasten oder in einer trockenen Pfanne erhitzen.


Vegane Beilagentipps

Kleiner Gurkensalat mit Zitrone und Dill: Frisch, leicht und schnell gemacht. Passt besonders gut, wenn das Gericht an warmen Tagen serviert wird.

Ofenkartoffeln mit Rosmarin: Eine einfache Ergänzung, wenn aus den Fladen ein größeres Familienessen werden soll.