Schokolade auf dem Wohnzimmertisch, eine offene Medikamentenpackung, Schneckenkorn im Garten oder Lilien in der Blumenvase: Viele Dinge, die für Menschen alltäglich sind, können für Hunde und Katzen gefährlich werden.
Bei einem konkreten Vergiftungsverdacht sollte sofort ein Tierarzt oder der tierärztliche Notdienst angerufen werden – auch wenn das Tier noch keine Symptome zeigt. Wie gefährlich eine Aufnahme ist, hängt unter anderem von der Tierart, dem Gewicht, der Menge, dem Produkt und dem Zeitpunkt ab.
Diese Übersicht zeigt wichtige, aber nicht alle möglichen Gefahren. Sie ersetzt keine tierärztliche Einschätzung.
Das Wichtigste in Kürze
- Xylit beziehungsweise Birkenzucker ist für Hunde ein akuter Notfall.
- Lilien und Taglilien können bei Katzen bereits in kleinen Mengen schwere Nierenschäden verursachen.
- Bestimmte Zecken- und Flohmittel für Hunde mit Permethrin sind für Katzen hochgiftig.
- Humanmedikamente dürfen Tieren nur nach ausdrücklicher tierärztlicher Anweisung gegeben werden.
- Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel geben, sofern ein Tierarzt dies nicht ausdrücklich anordnet.
Welche Lebensmittel sind für Hunde und Katzen giftig?
Schokolade und Kakao
Schokolade und Kakao enthalten unter anderem Theobromin und Koffein. Diese Stoffe können bei Tieren Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Herzrhythmusstörungen, Zittern oder Krampfanfälle verursachen. Je höher der Kakaoanteil ist, desto größer ist in der Regel das Risiko. Backkakao und dunkle Schokolade sind deshalb besonders problematisch.
Auch kleine Reste sollten nicht offen liegen bleiben. Entscheidend sind die Schokoladensorte, die aufgenommene Menge und das Gewicht des Tieres.
Xylit beziehungsweise Birkenzucker
Xylit ist ein Süßungsmittel, das beispielsweise in zuckerfreien Kaugummis, Bonbons, Backwaren, Zahnpasta, Mundpflegeprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und manchen Arzneimitteln enthalten sein kann.
Für Hunde ist Xylit ein akuter Notfall. Es kann sehr schnell zu einem starken Abfall des Blutzuckers kommen. Mögliche Anzeichen sind Schwäche, Taumeln, Zittern, Krampfanfälle oder ein Zusammenbruch. Zusätzlich sind schwere Leberschäden möglich. Nach einer bekannten oder vermuteten Aufnahme muss sofort ein Tierarzt angerufen werden.
Weintrauben und Rosinen
Weintrauben und Rosinen können bei Hunden akute Nierenschäden auslösen. Welche Menge bei einem einzelnen Tier zu einer Vergiftung führt, lässt sich nicht zuverlässig vorhersagen. Deshalb sollte auch nach einer vermeintlich kleinen Aufnahme tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Rosinen finden sich nicht nur einzeln, sondern auch in Müsli, Gebäck, Früchtebrot, Studentenfutter und Energieriegeln.
Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch
Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und andere Lauchgewächse können bei Hunden und Katzen die roten Blutkörperchen schädigen. Problematisch sind rohe, gekochte, getrocknete und pulverisierte Formen.
Deshalb können auch gewürzte Speisereste, Brühen, Soßen, Marinaden oder Fertiggerichte gefährlich sein. Katzen reagieren besonders empfindlich, doch auch Hunde können erkranken. Beschwerden treten teilweise zeitverzögert auf.
Alkohol und roher Hefeteig
Alkohol kann bei Tieren unter anderem Koordinationsstörungen, Bewusstseinsveränderungen, Unterkühlung und Atemprobleme hervorrufen.
Roher Hefeteig birgt zwei Gefahren: Er kann sich im Magen weiter ausdehnen und während der Gärung Alkohol bilden. Besonders bei größeren aufgenommenen Mengen sollte sofort ein Tierarzt kontaktiert werden.
Kaffee, Tee und Energy-Drinks
Kaffee, schwarzer und grüner Tee, Kaffeepulver, Kaffeebohnen sowie Energy-Drinks enthalten Koffein. Dieses kann ähnlich wie Theobromin aus Schokolade Unruhe, einen beschleunigten Herzschlag, Zittern und Krampfanfälle verursachen. Auch koffeinhaltige Tabletten oder Nahrungsergänzungsmittel müssen sicher aufbewahrt werden.
Gefährliche Medikamente und Haushaltsmittel
Humanmedikamente
Medikamente für Menschen dürfen Hunden und Katzen nicht eigenständig verabreicht werden. Wirkstoffe, die für Menschen üblich sind, können Tiere schwer vergiften.
Dazu gehören beispielsweise:
- Ibuprofen
- Diclofenac
- Naproxen
- Paracetamol
- Schlaf- und Beruhigungsmittel
- bestimmte Antidepressiva
- Herz- und Blutdruckmedikamente
Paracetamol ist für Katzen besonders gefährlich. Medikamente sollten deshalb in geschlossenen Schränken aufbewahrt werden – nicht offen auf dem Nachttisch, in Handtaschen oder in leicht erreichbaren Tablettenboxen.
Frostschutzmittel
Frostschutzmittel gehören zu den besonders gefährlichen Haushalts- und Werkstattchemikalien. Bereits kleine Pfützen in Garagen, Einfahrten oder Kellerräumen können von Tieren aufgenommen werden.
Bei einem möglichen Kontakt darf nicht auf erste Beschwerden gewartet werden. Verpackung oder Produktname sollten zum Tierarzt mitgenommen werden. Frostschutzmittel werden von der FDA ausdrücklich zu den gefährlichen Haushaltsprodukten für Haustiere gezählt.
Reinigungs- und Desinfektionsmittel
Konzentrierte Reiniger, Bleichmittel, WC-Reiniger, Desinfektionsmittel und andere Chemikalien können Schleimhäute reizen, Verätzungen hervorrufen oder weitere Vergiftungserscheinungen verursachen.
Die Mittel müssen in verschlossenen Behältern gelagert werden. Auch frisch gereinigte Flächen sollten für Tiere erst wieder zugänglich sein, wenn sie entsprechend der Herstellerangaben sicher und trocken sind.
Nikotin und E-Liquids
Nikotin befindet sich nicht nur in Zigaretten und Tabak, sondern auch in Nikotinbeuteln, E-Zigaretten und Nachfüllflüssigkeiten. Gerade konzentrierte E-Liquids können bereits in kleinen Mengen gefährlich sein.
Zigarettenstummel, Aschenbecher und Nachfüllbehälter sollten niemals für Tiere erreichbar sein.
Teebaumöl und konzentrierte ätherische Öle
Konzentrierte ätherische Öle sind nicht automatisch tierverträglich. Katzen können verschiedene Inhaltsstoffe nur eingeschränkt abbauen und reagieren daher besonders empfindlich.
Öle sollten nicht ohne tierärztliche Empfehlung auf Haut oder Fell aufgetragen, in das Futter gegeben oder in hoher Konzentration in Räumen mit Tieren verdampft werden.
Batterien und Lösungsmittel
Batterien können beim Zerbeißen ätzende Substanzen freisetzen. Farben, Lacke, Klebstoffe und Lösungsmittel können über das Maul, die Haut oder die Atemwege aufgenommen werden.
Solche Produkte gehören in verschlossene Schränke und sollten auch während Renovierungsarbeiten nicht unbeaufsichtigt zugänglich sein.
Gefahren in Garten, Garage und Keller
Ratten- und Mäusegift
Ratten- und Mäusegifte können abhängig vom Wirkstoff unter anderem innere Blutungen, neurologische Beschwerden oder schwere Stoffwechselstörungen hervorrufen. Symptome treten teilweise erst verzögert auf.
Bei einer möglichen Aufnahme sind die Verpackung, der Produktname oder ein Foto besonders wichtig, da die Behandlung vom enthaltenen Wirkstoff abhängt. Auch das Fressen vergifteter Nagetiere kann ein Risiko darstellen.
Schneckenkorn
Bestimmtes Schneckenkorn kann Metaldehyd enthalten. Eine Vergiftung kann starkes Speicheln, Zittern, Taumeln, Krampfanfälle und eine gefährliche Erhöhung der Körpertemperatur verursachen.
Die meisten beschriebenen Fälle betreffen Hunde und Katzen, die ausgelegte Köder aufgenommen haben. Produkte sollten deshalb ausschließlich entsprechend der Gebrauchsanweisung verwendet und sicher gelagert werden.
Insektizide und Pflanzenschutzmittel
Insektizide, Unkrautvernichter und andere Pflanzenschutzmittel können je nach Wirkstoff sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen. Tiere sollten während der Anwendung ferngehalten werden. Reste und Verpackungen dürfen nicht offen stehen bleiben.
Zecken- und Flohmittel für Hunde mit Permethrin
Permethrin ist ein Wirkstoff, der in bestimmten Zecken- und Flohmitteln für Hunde enthalten ist.
Solche Hundepräparate dürfen niemals bei Katzen angewendet werden. Katzen können Permethrin nur unzureichend abbauen. Eine Vergiftung kann unter anderem Muskelzuckungen, Zittern, Taumeln und Krampfanfälle verursachen.
Gefährlich wird es nicht nur durch eine falsche direkte Anwendung. Eine Katze kann den Wirkstoff auch aufnehmen, wenn sie einen frisch behandelten Hund ableckt oder unmittelbar nach der Behandlung engen Körperkontakt mit ihm hat. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt ausdrücklich vor dieser Verwechslungs- und Kontaktgefahr.
Vor jeder Anwendung muss deshalb geprüft werden:
- Für welche Tierart ist das Präparat zugelassen?
- Für welches Gewicht ist es vorgesehen?
- Enthält es Permethrin?
- Müssen Hund und Katze vorübergehend getrennt werden?
Dünger und Blaukorn
Dünger, Blaukorn und andere Gartenprodukte können Magen-Darm-Beschwerden oder abhängig von den enthaltenen Stoffen weitere Vergiftungserscheinungen verursachen. Säcke und Streugut müssen trocken und für Tiere unzugänglich gelagert werden.
Schimmelige Lebensmittel und Kompost
Kompost und Biomüll wirken besonders auf Hunde häufig anziehend. In schimmelnden Lebensmitteln und verrottendem Material können Pilzgifte entstehen, die unter anderem Erbrechen, Zittern und Krampfanfälle auslösen.
Kompost sollte daher so gesichert sein, dass Tiere weder an frische Küchenabfälle noch an verrottendes Material gelangen.
Welche Pflanzen sind für Hunde und Katzen giftig?
Lilien und Taglilien: akuter Notfall für Katzen
Echte Lilien der Gattung Lilium und Taglilien der Gattung Hemerocallis können bei Katzen schwere Nierenschäden und unbehandelt ein akutes Nierenversagen verursachen.
Gefährlich sind:
- Blätter
- Blüten
- Stängel
- Pollen
- Pflanzenzwiebeln
- Wasser aus der Blumenvase
Bereits das Ablecken von Pollen aus dem Fell kann problematisch sein. In Haushalten mit Katzen sollten echte Lilien und Taglilien vollständig vermieden werden. Nach einem möglichen Kontakt muss sofort ein Tierarzt angerufen werden.
Nicht jede Pflanze mit „Lilie“ im Namen gehört botanisch zu diesen besonders gefährlichen Arten. Bei einem Kontakt ist deshalb die genaue Pflanzenbestimmung wichtig.
Eibe, Oleander und Herbstzeitlose
Eibe, Oleander und Herbstzeitlose gehören zu den Pflanzen, die bei Hunden und Katzen schwere Vergiftungen verursachen können. Gefährlich sind nicht nur lebende Pflanzen, sondern auch abgeschnittene Zweige, Samen, Pflanzenreste und Gartenabfälle.
Schnittgut sollte deshalb nicht dort abgelegt werden, wo Tiere Zugang haben.
Goldregen, Engelstrompete, Rhododendron und Azalee
Auch Goldregen, Engelstrompete, Rhododendron und Azalee können unterschiedliche Giftstoffe enthalten. Mögliche Folgen reichen von Erbrechen und Kreislaufproblemen bis zu neurologischen Beschwerden oder Veränderungen des Herzrhythmus.
Dieffenbachie, Monstera und Einblatt
Dieffenbachie, Monstera und Einblatt enthalten reizende Calciumoxalat-Kristalle. Beim Kauen können starke Schmerzen und Reizungen im Maul- und Rachenraum entstehen.
Mögliche Anzeichen sind:
- starkes Speicheln
- Schwellungen
- Schmerzen im Maul
- Schluckbeschwerden
- Erbrechen
Auch wenn diese Pflanzen anders wirken als echte Lilien, kann eine tierärztliche Behandlung notwendig sein.
Tulpen, Hyazinthen und Narzissen
Tulpen, Hyazinthen und Narzissen sind für Hunde und Katzen problematisch. Alle Pflanzenteile können Beschwerden auslösen, besonders konzentriert sind die problematischen Stoffe jedoch häufig in den Pflanzenzwiebeln.
Mögliche Folgen sind Speicheln, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen. Nach dem Fressen größerer Zwiebelstücke können schwerere Beschwerden oder ein Darmverschluss hinzukommen.
Blumenzwiebeln sollten deshalb auch vor dem Einpflanzen und während der Lagerung sicher aufbewahrt werden.
Efeu, Kirschlorbeer und Thuja
Auch Efeu, Kirschlorbeer und Thuja sollten nicht von Hunden oder Katzen gefressen werden. Das gilt ebenso für abgeschnittene Zweige, Heckenreste und Fallmaterial im Garten.
Welche Symptome können auf eine Vergiftung hinweisen?
Mögliche Zeichen einer Vergiftung sind:
- Erbrechen oder Durchfall
- starkes Speicheln
- Zittern oder Muskelzuckungen
- Taumeln und Koordinationsstörungen
- Krampfanfälle
- ungewöhnliche Müdigkeit
- starke Unruhe
- Atemnot
- veränderter Herzschlag
- blasse, bläuliche oder gelbliche Schleimhäute
- auffälliger Durst
- deutlich mehr oder weniger Urin
Das Fehlen sichtbarer Symptome ist keine Entwarnung. Manche Gifte verursachen erst Stunden später erkennbare Beschwerden oder Organschäden. Bei Xylit kann es dagegen bereits innerhalb kurzer Zeit zu schweren Symptomen kommen.
Was ist bei einem Vergiftungsverdacht zu tun?
1. Sofort Tierarzt oder Notdienst anrufen
Nicht erst abwarten, ob Beschwerden auftreten. Am Telefon sollten möglichst folgende Informationen genannt werden:
- Tierart und Gewicht
- aufgenommener Stoff oder Produktname
- geschätzte Menge
- Zeitpunkt der Aufnahme
- erkennbare Symptome
2. Weitere Aufnahme verhindern
Das Tier von der Gefahrenquelle entfernen. Dabei auf die eigene Sicherheit achten, besonders bei Chemikalien, Ködern oder unbekannten Substanzen.
3. Verpackung oder Pflanzenteil sichern
Nach Möglichkeit zum Tierarzt mitnehmen oder fotografieren:
- Produktverpackung
- Inhaltsstoffliste
- Beipackzettel
- Pflanzenteil
- Foto der Pflanze
- Reste des aufgenommenen Stoffes
4. Keine eigenen Behandlungsversuche starten
Kein Erbrechen auslösen und keine Milch, kein Öl, kein Salz oder andere Hausmittel geben – außer nach ausdrücklicher tierärztlicher Anweisung.
Ob Erbrechen, Aktivkohle oder eine andere Maßnahme sinnvoll ist, hängt vom Giftstoff, dem Zeitpunkt und dem Zustand des Tieres ab. Bei ätzenden Stoffen, Lösungsmitteln oder Bewusstseinsstörungen kann falsch ausgelöstes Erbrechen zusätzliche Schäden verursachen.
Vergiftungen im Alltag vermeiden
Viele Risiken lassen sich durch einfache Maßnahmen deutlich verringern:
- Medikamente in geschlossenen Schränken lagern.
- Schokolade, Xylitprodukte und Weintrauben nicht offen stehen lassen.
- Biomüll und Kompost sichern.
- Reinigungsmittel und Chemikalien sofort wieder verschließen.
- Pflanzen vor dem Kauf genau bestimmen.
- In Katzenhaushalten auf echte Lilien und Taglilien verzichten.
- Hundepräparate niemals bei Katzen anwenden.
- Bei Zecken- und Flohmitteln immer den Wirkstoff prüfen.
- Telefonnummern von Tierarzt und Notdienst griffbereit hinterlegen.
- Familienmitglieder und Besucher über gefährliche Lebensmittel informieren.
Kostenlose Übersicht zum Ausdrucken
ATTiS hat die wichtigsten Gefahren und Sofortmaßnahmen in einem übersichtlichen DIN-A4-Flyer zusammengestellt. Die PDF kann ausgedruckt und beispielsweise in der Küche, im Flur, im Vereinsraum oder neben dem Medikamentenschrank aufgehängt werden.
Häufige Fragen zu Vergiftungen bei Hund und Katze
Muss ich sofort zum Tierarzt, auch wenn mein Tier noch keine Symptome zeigt?
Ja. Bei einer bekannten oder vermuteten Aufnahme sollte sofort ein Tierarzt oder der tierärztliche Notdienst angerufen werden. Manche Giftstoffe verursachen erst später sichtbare Beschwerden, obwohl eine frühe Behandlung entscheidend sein kann.
Darf ich bei meinem Hund oder meiner Katze Erbrechen auslösen?
Nein, nicht ohne ausdrückliche tierärztliche Anweisung. Bei ätzenden Stoffen, Lösungsmitteln, Bewusstseinsstörungen oder bestimmten anderen Vergiftungen kann Erbrechen zusätzliche Schäden verursachen.
Darf ich Aktivkohle, Milch, Öl oder andere Hausmittel geben?
Nur nach tierärztlicher Anweisung. Aktivkohle bindet nicht jeden Giftstoff. Milch, Öl, Salz und andere Hausmittel können wirkungslos sein oder die Situation verschlimmern.
Was sollte ich beim Anruf beim Tierarzt bereithalten?
Hilfreich sind:
- Tierart und Gewicht
- aufgenommener Stoff oder Produktname
- geschätzte Menge
- Zeitpunkt der Aufnahme
- erkennbare Symptome
- Verpackung, Inhaltsstoffliste, Foto oder Pflanzenteil
Je genauer die Angaben sind, desto besser kann der Tierarzt die Dringlichkeit einschätzen.
Wie schnell zeigen sich Symptome einer Vergiftung?
Das ist sehr unterschiedlich. Beschwerden können innerhalb weniger Minuten auftreten, aber auch erst nach mehreren Stunden oder später sichtbar werden. Das Ausbleiben von Symptomen ist deshalb keine Entwarnung.
Welche Stoffe sind besonders gefährlich für Hunde oder Katzen?
Xylit beziehungsweise Birkenzucker ist vor allem für Hunde ein akuter Notfall. Echte Lilien und Taglilien sowie permethrinhaltige Zecken- und Flohmittel für Hunde sind besonders gefährlich für Katzen. Viele andere Stoffe können beide Tierarten vergiften.